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NABU begrüßt das 100.000ste Mitglied in NRW

Foto: T. Wiegers
Foto: T. Wiegers

Den Wert der Natur haben viele Menschen gerade in den letzten Wochen und Monaten wieder neu schätzen gelernt. Natur erleben zu können, dort zu entspannen und abzuschalten macht auch die gegenwärtige Krise vielfach erträglicher. Umfragen belegen aber schon lange, dass viele sich einen besseren Schutz der Natur wünschen und zunehmend dazu bereit sind sich entsprechend zu engagieren. Dies spürt auch der NABU NRW, der sich über ein rasantes Mitgliederwachstum freut und am 26. Mai 2020 das 100.000ste Mitglied in Bochum begrüßen konnte.

 

Somit sind innerhalb eines Zeitraums von gut einem Jahr 10.000 neue naturbegeisterte Mitglieder in Nordrhein-Westfalen dazu gekommen. Als mitgliederstärkster Naturschutzverband in NRW ist der NABU mehr denn je in der Lage, praktische Naturschutzarbeit vor Ort umzusetzen, neue Projekte in Angriff zu nehmen und sich erfolgreich als Anwalt der Natur auf politischer Ebene einzusetzen.

 

Auf dem Foto freut sich Familie Aldach aus Bochum über das NABU-Willkommenspaket, das ihr von der Landesvorsitzenden Dr. Heide Naderer und dem Vorsitzenden des NABU Bochum Mathias Krisch überreicht wurde - auch stellvertretend für alle Mitglieder und Aktiven in den NABU-Gruppen.

Klarheit & Wahrheit über Osterfeuer

Was sagen die Gesetze?

Nicht der "böse" NABU, sondern die Gesetze schreiben vor, dass nichts mehr im Freien verbrannt werden darf. Es ist verboten. Das steht seit Langem so im Abfallrecht und im Landesimmissionsschutzgesetz (LImschG). Grünabfall ist auf dem eigenen Gelände oder in der Kompostierungsanlage zu entsorgen.

 

Von dieser Regel gibt es nur sehr wenige Ausnahmen. Eine ist, dass Feuer erlaubt werden können, soweit sie die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit nicht gefährden oder erheblich belästigen. Das ist bei Osterfeuern, die ja in der Regel größer sind,  aber der Fall. Kleine Lagerfeuer könnten darunter fallen. Die andere Ausnahme ist, dass ein Feuer erlaubt ist oder nach § 7 Abs. 2 LImschG genehmigt werden kann, dass sich eindeutig und zweifelsfrei als Brauchtumsfeuer und nicht als Feuer zur Beseitigung von Pflanzenabfällen darstellt.

 

Was ist ein solches „Brauchtumsfeuer“?

Keiner, auch nicht der Gesetzgeber, hat etwas gegen die Bewahrung von Traditionen. Deswegen hat er die Möglichkeit geschaffen, dass weiterhin Osterfeuer in den Kommunen stattfinden können. Erlaubt werden können aber nur Feuer, die von im Ort verankerten Vereinen und Glaubensgemeinschaften veranstaltet werden. Die Feuer müssen für die Öffentlichkeit zugänglich sein und werden im Vorfeld z.B. in der Zeitung bekannt gegeben. 
Bei diesen geht man davon aus, dass dort zahlreiche Menschen aus dem Ortsteil zusammen kommen. Es reicht nicht aus, dass sich eine Handvoll Familien aus der Nachbarschaft am Feuer einfinden, obwohl dieser Glaube weit verbreitet ist.  

 

Warum brennen zu Ostern dennoch so viele Feuer?

Die meisten Kommunen haben sich einfach bislang nicht an die gesetzlichen Vorgaben gehalten. Auch privaten Mitbürgern wurde gestattet ein Feuer zu Ostern abzubrennen, obwohl das ausdrücklich verboten ist. Manche Lokalpolitiker sehen in den vielen privaten Feuern kein großes Problem, sondern Bürgerwille. Sie müssten die Gesetzeslage eigentlich kennen, denn bereits seit 2004 ist sie, nach einer eindeutigen Gerichtsentscheidung des OVG Münster, immer wieder Thema in den Räten der Kommunen gewesen. Es kann sich niemand herausreden, dass er die Gesetzeslage nicht kennt oder nicht nachvollziehen kann. Sie wird in einigen Kommunen aber bis heute schlicht ignoriert. Und die Privatleute sparen sich - dank dieser rechtswidrigen Kulanz -  die Entsorgungsgebühren und die Arbeit auf Kosten der Allgemeinheit.

 

Warum setzt sich der NABU dafür ein, dass die Vorgaben eingehalten werden?

Aufgeschichtete Reisighaufen üben auf Kleintiere wie Singvögel, Mäuse, Igel, Kröten und besonders auf Insekten eine besondere Anziehungskraft aus. Es ist erwiesen, dass nicht wenige Haufen schon Monate vor dem Abbrenntermin aufgeschichtet und dann nicht mehr vollständig umgeschichtet werden. Der Tot dieser Lebewesen im Feuer geschieht leise. Wir Menschen merken es gar nicht. Gerade dieses vollständige Umschichten muss von den zuständigen Kommunen kontrolliert werden. Für diese Kontrolle ist in einigen Kommunen bislang nicht ausreichend Personal zur Verfügung gestellt worden. Diese Kommunen haben das Verbrennen der Tiere wissentlich in Kauf genommen.

 

Leider kommt es nachweislich in Einzelfällen immer noch vor, dass Mitbürger bewusst alle Vorgaben ignorieren, obwohl sie aufgeklärt wurden. Sie entsorgen ihr beschichtetes Holz oder sonstige Abfälle im Feuer. Erlaubt sind ausschließlich trockener Baum- und Strauchschnitt sowie unbehandeltes Holz.

 

Die Herausforderungen und Hausaufgaben im Hinblick auf den Klimawandel sind riesig. Die Politik hat das erkannt und zugesagt, das Problem anzugehen. Alle neun Kommunen im Kreis Herford nehmen seit 2019 an der Klimakampagne OWL teil. Alle Bürgermeister*innen und der Landrat haben die Übereinkunft, etwas gegen den Klimawandel zu tun, unterschrieben. Wir fordern die Kommunen im Kreis Herford, die sich bislang den Gesetzesvorgaben in Sachen Osterfeuer verweigert haben auf, konsequent zu handeln, private Osterfeuer zu verbieten und das Verbot zu überwachen.

 

Was können Sie mit ihren Gartenabfällen noch tun?

Schichten Sie ihren Rückschnitt doch mal zu einem Reisigwall, einer sogenannten Benjes-Hecke auf. Oder zu einem einfachen, großen oder kleinen Haufen. Was für das ordnungsliebende Auge zunächst aussieht wie ein großes Durcheinander, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als ein Schlaraffenland für Insekten. Auch Singvögel lieben solche "Bauten", weil sie dort sicher brüten können und reichlich Futter für ihre Jungen finden. 

Haben Sie Mut zu mehr Natur im Garten!    


Wir waren bei der Demo "Wir haben es satt!"

Am 18. Januar 2020 haben wir in Berlin wieder gemeinsam Flagge gezeigt!

Eine zukunftsfähige und naturverträgliche Agrarreform für Bauern, Tiere und Umwelt – das forderten 27.000 Menschen am 18. Januar 2020 bei der zehnten „Wir haben es satt!“- Demonstration zum Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin.  Zum fünften Mal hatte der Kreisverband die Anreise mit dem Bus organisiert. Mittendrin 60 Mitglieder aus dem gesamten Kreis Herford im Alter zwischen 8 und 80 Jahren.

In Berlin angekommen ging es bei sonnigem Winterwetter erst zur Bundesgeschäftsstelle des NABU, wo sich schon viele Aktive aus dem ganzen Bundesgebiet versammelt hatten. Mit Fahnen und Plakaten ging es zur großen Bühne am Brandenburger Tor, dem Startpunkt der Demo. Dort machten mehrere Vertreter des Aktionsbündnisses ihren Unmut über die gegenwärtige Agrarpolitik Luft. Moderiert wurde das Bühnenprogramm von Landwirtschafts- und Ökoexpertin Dr. Tanja Busse, die in ihrem neuen Buch „Das Sterben der Anderen“ schonungslos die Situation der verschwindenden Arten analysiert und wirkungsvolle Gegenmaßnahmen vorschlägt.

Bevor sich der bunte und laute Demo-Zug in Bewegung setzte, fuhren erst die 150 extra angereisten und vielfach mit Forderungen plakatierten Traktoren vorbei. Was ein wenig wie Karneval anmutet, hat einen ernsten Hintergrund. Konventionelle und Öko-Bauern fühlen sich zerrieben durch die fatalen Auswirkungen der Förderpolitik. Davon profitieren hauptsächlich die intensiv wirtschaftenden industriellen Agrarkonzerne. Die Großen bekommen das viele Geld und werden noch größer. Die Kleinen fühlen sich überfordert von den steigenden Auflagen, die zusätzlich Geld kosten. Die aktuelle Agrarpolitik schaufelt das Grab für Insekten und Höfe – finanziert mit 60 Milliarden Euro Steuergeld. Wir brauchen einen konsequenten Kurswechsel: Landwirte, die Natur und Klima schonen, müssen verlässlich besser belohnt werden.

Wir freuen uns darüber, dass wieder viele Mitglieder, trotz weiter Anreise und frühem Aufstehen, mitgefahren sind. Darunter auch Vertreter der fridays-for-future Bewegung und der Bürgerinitiative Engeraner Land gegen Massentierhaltung.

 

Einige der Mitreisenden hatten sich  etwas Besonderes einfallen lassen: Mitgeführte schwarze Schilder in Form von Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn sollten daran erinnern, dass diese Arten bald im Kreis Herford ausgestorben sind. Wir werden den Protest auch im Kreis Herford weiter führen, aber auch den Kontakt zur Landwirtschaft suchen. Im September werden wir drei Höfe im Raum Melle/Osnabrück besuchen. Junge Bauernfamilien zeigen uns dann, wie sie Kühe, Schweine und Hühner artgerecht halten, ihr Land naturgemäß bewirtschaften und neue Wege der Vermarktung gehen.

Darum geht es: 

Die Forderungen des NABU zur naturverträglichen Agrarwende: 

  • Ökologische Leistungen sind die Voraussetzung für eine Direktzahlung an die Landwirte.
  • Ökologische Vorrangflächen umfassen zehn Prozent der Betriebsfläche.
  • Grünlandumbruch und das Trockenlegen von feuchten Grünlandstandorten sind nicht erlaubt.
  • Die Fruchtfolge wird vielfältiger: Sie besteht aus mindestens drei verschiedenen Arten.
  • Ackerland entlang von Gewässerrändern und auf Moorstandorten wird in Grünland umgewandelt.
  • Große Ackerflächen (mehr als 25 Hektar) werden unterteilt und ökologisch sinnvoll strukturiert.
  • Betriebe über 100 Hektar führen eine betriebliche Umweltplanung ein.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich bereits 2001 dazu verpflichtet, den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen. Bis jetzt sind wir von diesen Zielen noch meilenweit entfernt. Bei den Klimaschutzzielen in der Landwirtschaft ist ebenfalls noch viel zu tun. Eine Umgestaltung ist nötig, um den Negativtrends entgegenzuwirken.

 

Mehr Infos unter: www.wir-haben-es-satt.de


Unser Heckentag war ein voller Erfolg!

Wenn heimische Gehölze in der ersten Reihe stehen

Bereits zum 7. Mal haben wir am 9. November unter dem treffenden Namen "Heckentag" heimische Gehölze verkauft. Warum machen wir das? In Baumschulen führen die heimischen Gehölze wie Rote Heckenkirsche, Weißdorn, Holunder und Hundsrose ein absolutes Schattendasein. Sie stehen meist in der letzten Ecke und wer den genauen botanischen Namen nicht parat hat bekommt nicht selten eine Sorte verkauft. Diese ist dann vielleicht rotlaubig oder gemustert im Laub oder hat gefüllte Blüten. Beides kann den Wert für viele Insekten deutlich schmälern. Nicht so bei uns.

In diesem Jahr hatten wir mit über 250 Gehölzen auffallend viele Vorbestellungen. Zahlreiche weitere Sträucher, Wildrosen und Blütenstauden fanden an dem Tag ihren Weg in die Gärten. Das hat uns riesig gefreut. Zeigt es uns doch das wachsende Interesse an den heimischen Arten. Natürlich können wir damit nicht die "Welt retten", aber wie heißt es so schön: "Kleinvieh macht auch Mist".

 

Auch nach dem Heckentag können Sie heimische Gehölze bei uns kaufen. Jeden Donnerstag öffnet unsere Geschäftsstelle von 16.06 - 18.06 Uhr in der Engerstraße 151 in Bünde - dann ist auch Gelegenheit für ihren Einkauf von heimischen Sträuchern, Stauden und Rosen. Wir freuen uns auf Sie! Die Liste der verfügbaren Gehölze finden Sie hier ...


Die Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

Bunt, hübsch und leider sehr selten geworden!

Sie ist ein Symbol für die Liebe, ihre Lebensbedingungen sind aber wenig romantisch: Die Turteltaube wurde vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) zum „Vogel des Jahres 2020“ gewählt. Damit wollen die Verbände darauf aufmerksam machen, dass die Turteltaube stark gefährdet ist. Seit 1980 haben wir fast 90 Prozent dieser Art verloren, ganze Landstriche sind turteltaubenfrei. Unsere kleinste Taube findet kaum noch geeignete Lebensräume. Zudem ist sie durch die legale und illegale Jagd im Mittelmeerraum bedroht.

 

Früher hat man das markante Gurren der Turteltaube an jedem Dorfrand oder Flussufer gehört. Wildkräutersamen an Feldwegen und Feldfrüchte aus Zwischensaaten boten ausreichend Nahrung. Heute brüten Turteltauben häufig auf ehemaligen Truppenübungsplätzen oder in Weinbauregionen, wo sie noch geeignete Lebensbedingungen vorfinden.

 

Die Turteltaube ist der erste vom NABU gekürte Vogel, der als global gefährdete Art auf der weltweiten Roten Liste steht. Heute brüten bei uns nur noch 12.500 bis 22.000 Paare. Die meisten der höchstens 5,9 Millionen Paare Europas leben in Spanien, Frankreich, Italien und Rumänien. Turteltauben sind die einzigen Langstreckenzieher unter den Taubenarten Mitteleuropas. Sie verlassen zwischen Ende Juli und Anfang Oktober Europa, um südlich der Sahara zu überwintern.

 

Die 25 bis 28 Zentimeter großen Vögel mit ihrem farbenfrohen Gefieder ernähren sich fast ausschließlich vegan. Sie bevorzugen Wildkräuter- und Baumsamen. Dem Jahresvogel schmecken Samen von Klee, Vogelwicke, Erdrauch und Leimkraut. Diese Pflanzen wollen Landwirte nicht auf ihren Feldern haben. Darum hat sich die Taube seit den 60er Jahren angepasst und ihre Nahrung umgestellt. Der Anteil von Sämereien aus landwirtschaftlichen Kulturen macht nun in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets mehr als die Hälfte der Nahrung aus statt wie früher nur 20 Prozent. Im Gegensatz zu Wildkrautsamen stehen diese aber nur für kurze Zeit bis zur Ernte zur Verfügung und fehlen während der kritischen Phase der Jungenaufzucht.

 

Die Intensivierung der Landwirtschaft verschlechtert die Lebensbedingungen der Turteltaube enorm – ein Schicksal, das sie mit vielen anderen Jahresvögeln teilt. Die Ausweitung von Anbauflächen geht mit einem Verlust von Brachen, Ackersäumen, Feldgehölzen und Kleingewässern einher. Damit verschwinden Nistplätze sowie Nahrungs- und Trinkstellen. Viele Äcker werden außerdem mit Herbiziden von „Unkraut“ befreit. Doch von genau diesen Ackerwildkräutern ernährt sich die Turteltaube. Außerdem ist chemisch behandeltes Saatgut vergiftete Nahrung für die Tauben. Der NABU kämpft seit Jahren für eine EU-Förderung der Landwirtschaft, die Natur erhält statt sie zu schädigen.

 

Eine zusätzliche Bedrohung ist die Vogeljagd im Mittelmeerraum. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die jährlich mehr als 1,4 Millionen in der EU legal geschossenen Turteltauben von der Art nicht mehr verkraftet werden können. Besonders skandalös: In manchen Ländern gilt das Schießen der stark gefährdeten Turteltauben als ,Sport‘ zum eigenen Vergnügen. Gegen Spanien und Frankreich wurden im Juli bereits Vertragsverletzungsver-fahren der Europäischen Kommission wegen des schlechten Erhaltungszustands der Art eingeleitet. Gegen vier weitere EU-Länder liegen offizielle Beschwerden vor. Dies ist notwendig, obwohl auf einem Treffen aller Mitgliedsstaaten im Mai 2018 ein Aktionsplan zum Schutz der Europäischen Turteltaube verabschiedet wurde.

 

Um den gefiederten Liebesboten zu schützen, fordert der NABU  Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit einer Petition (www.vogeldesjahres.de/petition) auf, sich neben einer verbesserten Landwirtschaftspolitik auch für das dauerhafte Aussetzen der Abschussgenehmigungen in den EU-Mitgliedsstaaten einzusetzen.

 

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Turteltauben als Jagdopfer - Der NABU setzt sich für ein Ende der illegalen Jagd ein. Unterstützen Sie uns dabei!
Grafik: NABU
NABU fordert Jagdstopp für Turteltauben.
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Preisverleihung NABU-Fotowettbeweb "Schönstes Klatschmohn-Foto"

Warum sollte es gerade ein Foto vom Klatschmohn sein?

Klatschmohn gehört zur Ackerbegleitflora, von deren Artenvielfalt bereits 90 Prozent verschwunden sind. Klatschmohn ist darunter noch am häufigsten anzutreffen und ist außerdem eine bemerkenswerte Pflanze. Als Heilpflanze wurde er bei Husten und zur Beruhigung verwendet. Die jungen Blätter sind sogar essbar. Der Geschmack liegt irgendwo zwischen Gurke und Haselnuss, ist also schon eine außergewöhnliche Erfahrung. Jede Blüte produziert etwa 2,5 Millionen Pollenkörner, die bei Bienen und Hummeln sehr begehrt sind. Die Kapselfrüchte enthalten 2.000 bis 5.000 sehr kleine Samenkörner und dienen Vögeln, wie z.B. Blaumeisen als Nahrung. Die Samen rasseln in der Kapselfrucht und werden durch den Wind ausgestreut.

 

Aus den etwa 350 eingesendeten Fotos wurden die folgenden Zehn prämiert:

 


Apfelsaft wie früher machen

Wir verleihen wieder unsere handliche mobile Hausmosterei

Angebot für Kitas, Schulen, Vereine und weitere Kindergruppen

Foto: Freyja Diebrok
Foto: Freyja Diebrok

Kinderleicht zu bedienen: Die mobile Hausmosterei des NABU Herford.  Schon viele Kindergruppen haben sie ausgeliehen und immer war das Feedback: Klasse, gerne wieder! Sie passt in jeden Kombi-PKW und lässt sich superschnell aus soliden Einzelteilen zusammengesetzen. Schon kleine Kinder können am Rad drehen und zusehen, wie die Apfelschnitze zerkleinert werden. Anschließend können sie selbst den Saft aus der Maische pumpen. Dann fließt der goldbraune, köstliche  und selbstgemachte Saft in das große Kunststoff-Fass und lässt sich ebenfalls kinderleicht abzapfen.

Leihgebühr: 25,00 €

 

Infos und Reservierungsanfragen unter Tel. 0 52 23 - 90 41 63


11 Herforder Thesen ... zum Thema "Landschaft ist Leben!"

Die erste Naturschutztagung im Kreis Herford, am 29.-30.9.18 im Marta, wirkt nach. Die Initiatoren der Tagung vom NABU, BUND und der Biologischen Station Ravensberg haben 11 Thesen veröffentlicht. Sie möchten damit gemeinsam aufzeigen, was jetzt im Kreis Herford und darüber hinaus für den Schutz unserer Landschaft getan werden muss. Jeder kann seine Beitrag dazu leisten! - Hier können Sie die Thesen herunterladen.

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Zur Zukunft des Naturschutzes im Kreis Herford

In einem Zeitungsinterview äußerte sich Friedhelm Diebrok, Vorsitzender des NABU Herford, zu den Perspektiven des Naturschutzes in der Region. Hier können Sie es herunterladen: 

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