NABU bildet wieder Naturtrainer/innen aus

Bewerbungen sind jetzt beim NABU Herford möglich - So geht's:

Am 13. November 2018 beginnt  im Kreis Herford  die neue Schulung zum Naturtrainer. Die 10 Workshops umfassende Ausbildung  läuft über 12 Monate. Die Workshops finden jeweils an einem Dienstag von 10.00 bis 16.00 Uhr in Bünde, Engerstraße 151 statt.

 

Die Workshop-Termine sind:

13.11.18  /  4.12.18  /  8.1.19  / 12.3.19  /  9.4.19  /  14.5.19  /  18.6.19  /  9.7.19  /  10.9.19  /  8.10.19   

 

Dank der Förderung durch das NRW-Umweltministerium kann die Ausbildung kostenlos angeboten werden.

Sie können sich vorstellen NaturtrainerIn zu werden? Dann freuen wir uns über ihren Lebenslauf und einen kurzen Text, warum Sie sich für die Tätigkeit interessieren. Bitte schreiben Sie an:

 

NABU Herford

Naturtrainer in NRW

Engerstraße 151

32257 Bünde

 

Im Folgenden haben wir weitere Informationen zum Projekt zusammengestellt.

Zum NRW-weiten Projekt Naturtrainer finden Sie mehr auf der Website des NABU NRW.

Ihre Ansprechpartnerin

Freyja Diebrok

Projekt-Koordination NABU Herford

Tel. 0 52 23 - 90 41 63


Rückblick auf den Ausbildungsjahrgang 2017/18. Hier bei der Übergabe der Abschluss-Zertifikate

Foto: NABU Herford
Das Herforder Naturtrainer-Team: Freyja Diebrok (Projekt-Koordination), Petra Nagel, Uwe Krawinkel, Carmen Lencer, Rosemarie Schäfer, Michael Heise, Siegfired Thüte, Elisabeth Heise, Heinrich Flasskamp, Friedhelm Diebrok und Christel Mester (v.l.n.r.))

Zum zweiten Mal seit 2014 schließt ein frischer Jahrgang „Naturtrainer“ seine Ausbildung beim NABU NRW ab. Das Projekt wurde durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz gefördert. Die insgesamt 50 Naturtrainerinnen und Naturtrainer haben nicht nur die zwölf Workshops erfolgreich durchlaufen, sondern sind gleichzeitig auch in einer KiTa ihrer Wahl ehrenamtlich aktiv geworden. Der NABU NRW hat jetzt gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium die Abschlusszertifikate überreicht.

Innerhalb der letzten 16 Monate lernten die Naturtrainerinnen und Naturtrainer viel Wissenswertes über Tiere und Pflanzen und die unmittelbare Natur. In den thematischen Workshops wurde aber auch behandelt, wie dieses Wissen spielerisch an die Kleinsten weitergegeben werden kann.

Ziel des Projekts ist die frühzeitige Entfaltung einer positiven Beziehung zur Natur bereits im Kindesalter und die Entdeckung der unmittelbaren Natur als Erlebnis- und Erfahrungsraum. Die ehrenamtlichen Naturtrainerinnen und Naturtrainer können hier wesentlich zur Förderung der Kinder beitragen. "Ich freue mich über den erfolgreichen Abschluss eines weiteren Jahrgangs "Naturtrainer". Denn der künftige Einsatz der Naturtrainer in KiTas wird bei vielen Kindern den Grundstein für eine positive Beziehung zur Natur legen. Bei dieser Aufgabe wünsche ich allen Naturtrainern eine glückliche Hand, viel Erfolg und vor allen Dingen viel Freude bei ihrer Arbeit mit den Kindern", sagte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser bei der Verleihung der Zertifikate.

Die Ausbildung fand neben Herford in den Regionen Köln, Essen, Münsterland und Paderborn/Lippe statt. Die Zahl der Bewerber in den Regionen war größer als die verfügbaren Plätze, weswegen längst nicht alle Bewerber angenommen werden konnten. Für alle Interessenten gibt es dennoch Hoffnung: Aufgrund des großen Erfolges der Ausbildung bewilligte das zuständige Ministerium die Förderung eines weiteren Jahrganges. Die neue Ausbildung soll noch in diesem Jahr beginnen.

Warum bilden wir NaturtrainerInnen aus?

Der Schutz der heimischen Natur wird seit jeher stark vom ehrenamtlichen Engagement mitgetragen. „Naturtrainer in NRW“ ist ein Bildungsprogramm zur frühkindlichen Umweltbildung an Kindertages-stätten. Ziel des Projektes ist die generationen-übergreifende, spielerische Vermittlung von Wissen über Natur und Umwelt.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Dabei setzen wir auch schon auf die ganz Kleinen. Mit dem Projekt „Naturtrainer/in“ möchten wir Ehrenamtlichen vermitteln, wie sie Kindern ein Umwelt-Erleben anbieten können, aus dem ein dauerhaftes Umwelt-Handeln entstehen kann.

Eine Studie hat keinen Zweifel daran gelassen, dass ein späteres Engagement direkt mit außerschulischen Erfahrungen im Kindesalter verknüpft ist. Einmal dafür begeistert haben Kinder zudem eine nicht zu unterschätzende Multiplikatorwirkung im Hinblick auf ihre Eltern und Geschwister. Folgerichtig ist die Förderung der Natur- und Umweltbildung vor Ort ein aktueller Schwerpunkt des NABU NRW. Zu diesem Zweck wurde das „Naturtrainer-Projekt“ ins Leben gerufen.

 

Wer sind die NaturtrainerInnen?

Der Naturschutzbund Herford unterstützt Naturfreundinnen und Naturfreunde in ihrem Wunsch, Kindern im Vorschulalter ehrenamtlich die Natur und ihren Schutz näher zu bringen. In der „Ausbildung zum Naturtrainer und zur Naturtrainerin in NRW“ lernen im Kreis Herford fünf Männer und sechs Frauen, überwiegend in der nachberuflichen Phase, wie man Naturerfahrungen bereits unseren Kleinsten spielerisch und spannend vermitteln kann. Ganz gleich ob Hausfrau, ehemalige Lehrkraft, Erzieherin oder Tischler - der Spaß Kindern die Natur nahe zu bringen steht bei allen an erster Stelle.

 

 

 

Wie sieht die Ausbildung aus?

Die in der neuen Runde nur über zwölf Monate laufende und zehn Seminartage umfassende Ausbildung beginnt am 6. November 2019 mit dem ersten Workshop. Die Workshops sind praxisnah gestaltet, wobei die Theorie natürlich nicht fehlen darf. Unter Anleitung von ausgebildeten Naturpädagoginnen lernen die angehenden Naturtrainerinnen und Naturtrainer neue Inhalte und legen sich ein Repertoire an Ideen, Spielen und Aktivitäten zu, die sie in den Kitas einsetzen.

Das voneinander Lernen und Erfahrungen austauschen sind wichtige Bestandteile der Ausbildung.

 

Wer bildet die NaturtrainerInnen aus?

So vielfältig wie die Natur selbst, so abwechslungsreich sind auch die Workshop-Themen. Durch unsere guten Kontakte zur „naturpädagogischen Szene“ haben wir viele geschulte Fachkräfte mit ins Naturtrainer-Boot holen können. Die Naturpädagogin Carola Bartelheimer aus Lübbecke hat die Gruppe von Anfang an begleitet und mit ihren vielfältigen Kenntnissen zum Erfolg des Projekts beigetragen. Daneben haben wir noch sieben weitere Profis verpflichten können. Darunter einen Gärtner, Natur- und Waldpädagoginnen, einen Förster, eine Künstlerin und eine Gartentherapeutin.

 

 

 

Was machen die NaturtrainerInnen?

Die NaturtrainerInnen gehen nicht mit einem fertigen und einmaligen Angebot in die Einrichtungen, sondern übernehmen eine Art Patenschaft. Sie unterstützen die Fachkräfte in den Kitas durch ergänzende und bereichernde Angebote und Naturerfahrungen, die den pädagogischen Bildungszielen vor Ort entsprechen. Die Einrichtung, ihre Erzieherinnen und Erzieher sowie ihr pädagogisches Konzept geben dabei den Rahmen für den Einsatz vor. Die Art und der Umfang des Engagements sind also individuell und beruhen auf gegenseitigem Einverständnis.

 

Hier einige Beispiele von Angeboten, die von den Naturtrainerinnen und Naturtrainern bereits in den Kitas durchgeführt wurden: 

  • Bau von Meisen-Nistkästen als Vater-Kind-Aktion
  • Woher kommt das Gemüse? Kinder säen, pflegen und ernten gemeinsam mit dem Naturtrainer in dessen großen Garten
  • Spinnen und ihre Netze. Zwei-Tages-Aktion für Vorschulkinder
  • Hochbeete bauen – aus Paletten werden kindgerechte Hochbeete
  • Entdeckungsreise im Wald – jede Woche geht es mit der Naturtrainerin in ein benachbartes Waldstück, begleitet von einer Einzieherin.
  • ........

 

 

Impressionen aus den Workshops

Fotos: Freyja Diebrok


Die Ausbildung durch den NABU NRW wird vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Schirmherrin ist Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.